One World Movement (OWM)
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Think Global!

"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Artikel 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (24.05.1949)

Visionen - Global Gedacht

Auch wenn das friedliche Zusammenleben auf der Erde zentraler Ausgangspunkt unserer Politik ist, ist die OWM keine Ein-Thema Partei. Viel mehr benötigen wir für ein erfüllteres und friedlicheres Zusammenleben Fortschritte in ganz verschiedenen politischen Lebensbereichen.
Um all unsere globalen Visionen zu strukturieren, unterteilen wir diese in drei Bereiche, auch wenn die Einteilung nicht immer ganz trennscharf ist:

Visionen zum globalen Zusammenleben - Eine Welt ohne nationale Grenzen -

In den letzten Jahrzehnten ist unser Planet mit Hilfe allgegenwärtiger Mobilität und allgegenwärtigem Internet zu einem globalen Dorf geschrumpft, in dem sich fantastischer Weise fast jeder Mensch mit jedem Menschen austauschen kann. Diesem so unglaublich schönem Zusammenwachsen stehen jedoch einige politische Barrieren / Asymmetrien im Weg, die die OWM abbauen will.

Öffnung und Abschaffung von nationalen Grenzen

In den letzten 70 Jahren ging der Trend in Europa eindeutig in die Richtung eines engeren, offenerem Zusammenlebens. Dieses Zusammenwachsen und die damit verbundene Überwindung nationaler Grenzen, sind als friedenssicherndes Projekt gar nicht hoch genug zu schätzen. Aufbauend auf diesem Trend, setzt sich die OWM für ein kontinuierliches Weiterwachsen einer derartigen politischen und gesellschaftlichen Struktur, wie der EU, ein, die global Grenzen überwindet und auf ein menschenwürdiges, auf den Menschenrechten aufbauendes, offenherziges, demokratisches, solidarisches Miteinander abzielt.

Wirtschaftliche Angleichungsprozesse

Für das Erreichen von globalem Frieden setzt sich die OWM für einen wirtschaftlichen Angleichungsprozess zwischen den Ländern ein. Somit sollte die Wirtschaft in reichen Ländern langsamer wachsen als in ärmeren Ländern. Generell stellt sich in reichen Ländern die Frage, wie stark oder ob die Wirtschaft überhaupt noch weiter wachsen muss. Generell setzt sich die OWM für wirtschaftlichen Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Regionen unserer Erde ein, allerdings sollte die Außenhandelsbilanz nicht für längere Zeit zu stark von einer ausgeglichenen Außenhandelsbilanz abweichen, so wie es für Deutschland seit längerem der Fall ist. Dies widerspricht dem von der OWM angestrebten wirtschaftlichen Angleichungsprozess. Generell sollten dann wirtschaftlich schwächere Regionen einen großen Teil des Überschusses aus Solidaritätsgründen erhalten.

Regulierung des Finanzmarktes

Der in den letzten 40 Jahren sehr liberalisierte und globalisierte Finanzmarkt sollte viel stärker und strenger global reguliert werden. Jegliches Finanzmarktprodukt sollte auf Sinn und Zweckmäßigkeit hinterfragt werden. Dabei sollte der Finanzmarkt ausschließlich der Realwirtschaft dienen und nicht sich selber. Um diesen Trend Einhalt zu gebieten, sollte unter anderem global eine Finanztransaktionssteuer eingeführt werden.

Einschub: Wirtschaftsmodell der OWM

Generell ist die OWM offen für neue Wirtschaftsmodelle, die jedoch zunächst vorsichtig / modellhaft in kleinen Regionen ausprobiert werden sollten. Schnelle, tief eingreifend - radikale Reformen, zum Beispiel kommunistische Umwälzungen lehnt die OWM ab. Die OWM setzt sich für eine wirklich solidarische, also soziale, Wirtschaft ein. Grundvoraussetzung hierfür ist eine lebendige Konkurrenz. Somit sollten Monopolisierungen viel deutlicher Einhalt geboten werden.

Fairer Handel

Die OWM setzt sich stark für den Abbau von asymmetrischen und ausbeuterischen Handelsbeschränkungen ein. Zur Stärkung von sehr schwachen Wirtschaftsregionen könnten jedoch eventuell temporäre Schutzzölle sinnvoll sein. Global sollten Mindestlöhne eingeführt werden und bei der Produktion anspruchsvolle Mindeststandards eingehalten werden. Kinder sollten mindestens 10 Jahre zur Schule gehen und in dieser Zeit nicht arbeiten dürfen. Um fairen Handel zu fördern, sollten global für sämtliche Produkte einfach zu verstehende Gütesiegel mit ambitionierten Auflagen eingeführt werden. Diese Auflagen sollten über eine neutrale UN-Instanz kontrolliert werden. Die effiziente Aufdeckung von Korruption und Steuerschlupflöchern sollte über starke internationale Abkommen geregelt werden. Die Einhaltung dieser Abkommen sollte durch eine neutrale UN-Instanz mit durchgreifenden Kompetenzen kontrolliert werden.

Eine starke, geeinte EU

Die OWM setzt sich für eine wachsende, solidarische, soziale EU ein. Auch auf EU-Ebene sollten die Maßnahmen für die wirtschaftliche Angleichung der Länder ausgebaut werden. Die OWM wirbt für einen klaren Solidaritätsausgleich für wirtschaftlich schwächere Regionen der EU, indem zum Beispiel Exportüberschüsse einzelner Länder zu einem großen Teil für einen Solidaritätsausgleich verwendet werden. Zeitgleich sollten die sozialen Standards immer weiter angeglichen werden, indem zum Beispiel die Arbeitslosenversicherung EU-weit vereinheitlicht wird. Bei allen diesen EU-binnen Forderungen, sehen wir, wie oben angedeutet, die EU als demokratische Keimzelle, die ein globales, Grenzen-abschaffendes, menschenwürdiges, pluralistisches und heterogenes Zusammenleben organisiert. Die EU sollte für alle Länder dieses Planeten offen stehen, sobald diese demokratische und menschenwürdige Grundvoraussetzungen erfüllen. Um die EU in Bezug auf die nationalen Regierungen zu stärken, sollte das EU-Parlament in allen EU-Ländern am gleichen Tag gewählt werden und es länderübergreifende Spitzenkandidaten für die Fraktionen geben. Zudem sollte die Kommission verkleinert und vom Parlament bestimmt werden. Hierbei würde die nationale Regelung "ein Kommissar pro Land" entfallen. Zudem sollte wieder an einer EU Verfassung gearbeitet werden, über die final die gesamte EU-Bevölkerung am gleichen Tag abstimmt. Um die Nationalstaaten der EU weiter zu verzahnen, sollten die nationalen Armeen der EU in eine gemeinsame Armee der EU überführt werden. Generell sollte sich die EU aktiver für friedlichere Lösungen von Konflikten einsetzen.

Geflüchtete Menschen

Auf längere Sicht setzt sich die OWM für die Abschaffung von nationalen Grenzen ein, so dass dann die Bezeichnung eines Menschen als "Geflüchteten " obsolet wird. Derzeitig setzt sich die OWM für die konsequente Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention ein. Aus diesem Grund gibt es für die OWM selbstverständlich keine Obergrenze an Geflüchteten. Die OWM fordert ein gerechtes und EU-weit einheitliches Asylverfahren für die Ankömmlinge, die Möglichkeit der Asylantragsstellung in EU-Botschaften, die Abschaffung des Dublin-Verfahrens, sowie vor Ort die Abschaffung sämtlicher Schikanen, zum Beispiel die Residenzpflicht. Eine schnelle Vermittlung von Wohnungen (nicht Sammelunterkünfte und auf keinen Fall Ankerzentren), mehr Deutschkurse und ein reibungsloser Zugang zum Arbeitsmarkt soll gefördert werden. Zudem fordert die OWM die Abschaffung von Duldungen, damit die „Geflüchteten“ unverzüglich eine Perspektive haben. In Deutschland geborene Kinder und ihre Eltern sollten bei der Geburt die deutsche / EU Staatsbürgerschaft bekommen.

Militär und Krisenmanagement

Die OWM setzt sich langfristig für die Abschaffung von nationalen Armeen und damit auch jeglichen Militärbündnissen ein, allein die Vereinten Nationen sollten im Krisenfall intervenieren können. Solange diese Ziele nicht erreicht sind, sollten Militärbündnisse viel intensiver an friedlichen Lösungen von Konflikten arbeiten. Die OWM setzt sich für ein Verbot von Waffenexporten in Staaten, die die Menschenrechte nicht einhalten, ein. Zudem denkt die OWM über ein generelles Verbot von Waffenexporten nach und die alleinige Waffenproduktion durch die UN. Der Einsatz von bewaffneten Drohnen sollte verboten werden, da er sehr stark Terrorismus fördert. Solange die Menschheit es nicht schafft, größere Konflikte ohne kriegerische Auseinandersetzungen zu lösen, sollten Waffen entwickelt werden, die nicht lebensbedrohlich sind und zeitgleich tötende Waffen international verboten werden. In kriegerischen Krisen sollte ausschließlich die UN eingreifen und dies viel effizienter und humanitärer als zurzeit. Hierbei sollte es ein internationales Abkommen geben, dass einzelnen Staaten das Eingreifen verbietet.

Visionen zum zwischenmenschlichen Zusammenleben

Chancengleichheit von Geburt an

Jeder Mensch sollte von der Gesellschaft möglichst ähnliche Startbedingungen ins Leben erhalten, um sein/ihr Leben davon ausgehend möglichst frei gestalten zu können. Die Politik sollte von der Geburt an bis zum Abschluss der berufsqualifizierenden Ausbildung möglichst gleiche Startbedingungen gewähren. Somit sollten die Kita, der Kindergarten, die Schule und die berufsqualifizierende Ausbildung kostenlos sein. Chancengleichheit bedeutet vor allem auch, dass die Zukunft der Kinder nicht nach der vierten oder sechsten Klasse durch die Zuweisung zu einer von mehreren verschiedenen Schularten festgelegt wird. Vielmehr sollten alle Kinder die allgemeine Schulzeit bis zur 10ten Klasse gemeinsam erleben. Hierbei sollte man nach Möglichkeit individuell auf die Interessen der Kinder eingehen. Nach der OWM sollten "alternative" Schulformen, die auf eine freie, selbständige, selbstständig hinterfragende, tolerant denkende und umweltbewusste Entwicklung der Menschen abzielen, gefördert werden. Ideologisierte / religiöse Schulformen lehnt die OWM ab und somit auch einen auf eine einzelne Religion ausgerichteten Religionsunterricht.

Solidarität

Jeder Mensch sollte sich während der Schulzeit und auch danach im Arbeitsleben möglichst frei entfalten können. So will die OWM Löhne nicht im Detail festsetzen oder nach oben limitieren. Aus Solidarität setzt sich die OWM aber für einen adäquaten Mindestlohn ein und fordert eine viel höhere Besteuerung von Superreichen, dabei sollte jeder die Möglichkeit haben durch geniale Ideen zu seinen Lebzeiten unbegrenzt viel zu verdienen. Die OWM setzt sich für eine nicht radikale, aber deutliche Umverteilung von Vermögen ein, um dem Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegenzuwirken. Innerhalb eines Unternehmens sollte die Lohnspanne (Differenz zwischen dem höchsten und niedrigsten Lohn) limitiert werden, indem der höchste Lohn den niedrigsten Lohn nicht mehr als um einen bestimmten Faktor (zum Beispiel 8 bzw. noch zu diskutieren) überschreitet. Neben der höheren Besteuerung von Superreichen, fordert die OWM eine deutliche Erhöhung der Erbschaftssteuer, vor allem auch um Chancengleichheit zu gewähren. Insbesondere Luxusgüter (Yachten, Autos, Häuser, Wohnungen, teurer Schmuck usw.) sollten nicht ohne deutliche Abschläge (>>50%) an die Gesellschaft vererbbar sein. Jeder Mensch sollte sich materiellen Luxus selbst erarbeiten. Der Umgang mit Privatbetrieben muss noch diskutiert werden; sie sollten auf lange Sicht nach Möglichkeit nicht verstaatlicht werden.

Gewaltfreie Kommunikation

Die OWM setzt sich sehr für einen möglichst gewaltfreien Umgang mit einander ein. Zentrales Element ist eine friedliche, bedürfnisorientierte zwischenmenschliche Kommunikation, die in der Kita, dem Kindergarten und der Schule permanent praktiziert werden sollte. Sie sollte nicht auf Disziplinierung, sondern auf Entfaltung ausgerichtet sein. Ausgangspunkt könnte hierbei die von Marshall B. Rosenberg entwickelte Gewaltfreie Kommunikation (GFK) sein. Diese sollte in der Ausbildung von ErzieherInnen und LehrerInnen eine zentrale Rolle einnehmen. Zudem fordert die OWM eine viel kritischere Betrachtung von gewaltverherrlichenden Freizeitbeschäftigungen, zum Beispiel Computer- / Konsolenspiele, Actionfilmen. Alternativ sollte jedem Kind das Erlernen eines Musikinstruments kostenlos ermöglicht werden. Generell sollten Kindern viel mehr friedliche Hobbies, zum Beispiel Sport, Musik, Lesen angeboten werden.

Persönliche Horizonterweiterung

Unwissenheit und eigene Isolation rufen oft Ängste gegenüber "Anderen" vor, die bei einigen Mitmenschen in Ablehnung von "Anderen" resultiert. Um derartige Ängste zu überwinden, will die OWM mehr individuellen Austausch mit anfänglich „Fremden“ fördern. Die OWM hat die Vision, dass jedem Menschen auf dieser Welt schon als SchülerIn eine große Zahl von Austauschprogrammen in alle Länder kostenlos angeboten werden. Zudem will die OWM zum Beispiel Freiwillige Soziale Jahre an alle Orten unseres Planeten attraktiver und populärer machen, um die Horizonte von möglichst vielen Menschen zu erweitern. Diese persönliche Verzahnung wird individuell bereichern und durch das Abbauen von Ängsten und das Aufbauen von gegenseitigem Verständnis langfristig sehr wichtig für den Friedensprozess auf der Welt sein.

Positive Sicht auf die Welt

Frustrierten, verängstigten Mitmenschen, die in Deutschland zur Zeit oft als WutbürgerInnen bezeichnet werden, sollte die Gesellschaft neben all dem zu Kritisierenden positive Errungenschaften und Entwicklungen bewusster machen. In Deutschland sind dies eine ganze Reihe, zum Beispiel: Die vielen, zutiefst mitmenschlichen Aspekte des Grundgesetzes, die friedlich abgelaufene Wiedervereinigung, der Atomausstieg, der zur Zeit von fast allen Parteien mitgetragen wird, die zumindest für den Anfang ambitionierten Ziele beim Klimawandel und nicht zuletzt die relativ friedliche, sehr sichere Situation innerhalb Deutschlands. Sogenannte WutbürgerInnen sollten sich viel bewusster machen, wie gut es im Durchschnitt den BürgerInnen in Deutschland geht. Mit all dieser positiven Energie, in vollem Erkennen dieses großen Glücks. (Vielleicht sollte auch an Schulen mehr über diese positiven Entwicklungen / Errungenschaften gesprochen werden, die zu so viel Wohlbefinden / Glück führen können.), wünscht sich die OWM auch volles Bewusstsein über die großen Probleme und Ungerechtigkeiten auf diesem Planeten, um diese dann mit positiver Energie und viel Optimismus Schritt für Schritt zu lösen. Hierbei sollten wir uns auch verdeutlichen, dass unser Wohlbefinden in Deutschland / Europa teilweise auf dem Elend in anderen Ländern fußt. Diese Ungerechtigkeiten würde die OWM gerne verkleinern bzw. beseitigen.

Gleichberechtigung

Die OWM setzt sich stark für Gleichberechtigung von Mann, Frau , Inter - und Transgender ein. Die Art und Weise wie erwachsene Menschen zusammenleben, ist die Freiheit jedes Einzelnen. Keine Beziehungsform sollte vom Staat bevorzugt werden. Die Gesellschaft / der Staat sollte sie gleichberechtigt behandeln. Konkret setzt sich die OWM für die gleichen Löhne für gleichwertige Arbeit ein und kämpft entschieden gegen jegliche Diskriminierung zum Beispiel von Religionen, Alter, Geschlecht usw.

Visionen zum Zusammenleben mit unserem Planeten

Die in vorigen Kapitel ("Visionen zum zwischenmenschlichen Zusammenleben") beschriebenen Herausforderungen könnten wir rein theoretisch alle innerhalb eines Tages lösen, sie benötigen nur eine Änderung unseres zwischenmenschlichen Miteinanders. Die nun beschriebenen Herausforderungen benötigen leider Zeit und sind daher eine ganz besondere Herausforderung. Sie sind äußerst wichtig für einen lebendigen Planeten Erde, also für heutige und zukünftige Lebewesen.

Klimawandel / Erneuerbare Energien

Der durch den Menschen verursachte Klimawandel stellt eine der größten Herausforderungen der Menschheit da, da er unsere Lebensgrundlagen bedroht. Erste, wichtige Schritte zur Lösung des Klimaproblems sind gerade in der letzten Zeit durch die Zugeständnisse der größten Treibhausproduzenten gemacht worden. Sie motivieren die OWM noch viel massiver die globale Erwärmung zu bekämpfen. Hierzu sollte der Ausbau von erneuerbaren Energien noch viel stärker forciert werden. Gleichzeitig müssen Verbrennungsprozesse in allen Bereichen (Mobilität, Energieerzeugung, Industrie, Wohnen) noch viel energischer reduziert werden. Viele Technologien sind bereits heute ausgereift, einige können weiter optimiert oder gar neu entwickelt werden, dies sollte noch stärker und effizienter gefördert werden. Gerade bei der Energieerzeugung sollte viel länderübergreifender gehandelt werden. Atomkraft lehnt die OWM aus sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Gründen entschieden ab.

Begrenzte Ressourcen - Etablierung einer 100%igen Kreislaufwirtschaft -

Das Thema der begrenzten Ressourcen sollte nicht nur bei der Energieerzeugung, sondern bei allen Produktionswegen viel mehr in den Fokus der Öffentlichkeit dringen. Jegliche Produkte sollten so konzipiert werden, dass deren Entsorgung komplett durchdacht ist. Über 7 Milliarden Menschen können sich aus Umwelt- und Ressourcengründen, vor sich hin modernde Mülldeponien oder gar gänzlich unkontrollierte Entsorgung nicht mehr leisten. Jeglicher Konsum sollte in zu 100% geschlossenen Kreisläufen konzipiert sein. Das heißt von der Produktion, über den Konsum bis zur Verwertung sollte kein Müll entstehen, der der Umwelt schadet oder nicht mehr weiterzuverarbeiten ist. Erste Konzepte, wie zum Beispiel Cradle-To-Cradle, gibt es hierbei schon. Die OWM will diese Ansätze noch viel stärker verbreiten und möglichst schnell auf alle Produktionszweige anwenden. Darüber hinaus sollten sinnlose Überproduktionen minimiert werden. Beispielsweise wird bei der Nahrungsmittelproduktion über 30% an frischen Produkten einfach entsorgt. Das seit ein paar Jahren entwickelte Konzept des Foodsharings wirkt dieser Ressourcenverschwendung entgegen. Die OWM setzt sich dafür ein, dass diese Konzepte viel weiter verbreitet werden. Auch hier sollte Forschung breit und tief gefördert werden.

Umweltverschmutzung

Die Verschmutzung unseres Planeten durch Abfall sollte schnellstmöglich Einhalt geboten werden. Unkontrolliert deponierter Abfall, zum Beispiel in Flüssen, Meeren, Wäldern sollte verboten werden. Zudem sollte der existierende Abfall in der Natur durch ein internationales Gremium eingesammelt und nach Möglichkeit recycelt werden. Umweltverschmutzung bzw. Zerstörung in der extensiven Landwirtschaft sollte durch sehr restriktiven Einsatz von Pestizid- und Düngemitteln gestoppt werden.

Naturschutz / Artenvielfalt

Versieglung von Landmasse sollte trotz wachsender Bevölkerung gestoppt werden, indem man urbane Lebensräume effizienter nutzt. Natürliche Lebensräume oder schwach besiedelte Lebensräume sollten unter viel strengere Naturschutzregeln gestellt werden. Der größte Teil dieser Gebiete sollte zum Erhalt der Artenvielfalt und aus Klimagründen unter Naturschutz gestellt werden. Menschen, die in diesen Regionen leben, sollten durch ein internationales Gremium fair entschädigt werden. Die Ausweisung von diesen Gebieten sollte möglichst durch ein Expertengremium global koordiniert werden.